Mikro-Aggressionen, Makro-Unwohlsein

Ein Film von Franca Kaffenberger, Joséphine Bilard und Mia Franz

Mit unserem Film möchten wir auf das Thema „Mikroaggressionen“ aufmerksam machen. BIPoC werden täglich mit Aussagen weißer Personen konfrontiert, die sowohl bewusst, als auch unterbewusst getätigt werden. Für von Rassismus betroffene Personen, werden diese berechtigterweise als übergriffig wahrgenommen. Mikroaggressive Aussagen sind in der alltäglichen Kommunikation der weißen Kultur verankert und verstecken sich unter dem Deckmantel der „Nettigkeit“. Wobei BIPoCs ihre Verletztheit und Wut häufig nicht nach außen tragen, sondern sie vielmehr ertragen (müssen). 

Mit unserem Film möchten wir verdeutlichen, dass nicht jede Neugierde einer weißen Person, oder ein vermeintliches Kompliment an eine:n BIPOC angebracht ist. Vor allem nicht, wenn die betroffene Person damit auf Stereotypen, Ausgrenzung oder einer Form des „Anders-seins“ reduziert wird. Es ist ein Aufruf dazu, strukturelle Kommunikationsformen aufzubrechen und zu hinterfragen, wie Aussagen auf andere wirken können. Es soll ein Raum zur Diskussion geschaffen werden, in dem jede*r reflektieren darf, wo er*sie sich bei solchen Aussagen wiederfindet. Alles mit dem Ziel: Veränderung in der weißen Kommunikationskultur und Stärkung der Sensibilität im Rassismus-Begriff.

Über die Autorinnen
Franca
Franca Kaffenberger

Franca steuert gerade ihren Master in „Medien & Kommunikation“ an. Wenn sie gerade Mal nicht im Freizeitstress hängt oder arbeitet, beschäftigt sie sich mit Politik & Gesellschaft und setzt sich in für kulturelle Aufklärungsarbeit ein.

Mia Franz

Mia studiert dual Soziale Arbeit an der DHBW und startet gerade ihre Bachelorarbeit zum Thema „Politische Bildungsarbeit für Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen“. Auch in ihrer Freizeit beschäftigt sie sich viel und gerne mit gesellschaftspolitischen Themen. Seit ihrer Schulzeit engagiert sie sich immer wieder in transnationalen Projekten.

Joséphine Billard
Joséphine Bilard

Joséphine hat im letzten Frühling ihr Abitur mit Schwerpunkt Human- und Sozialwissenschaften absolviert. Seit diesem Herbst macht sie einen Freiwilligendienst beim Studierendenwerk in Karlsruhe. Ihren Auslandsaufenthalt nutzt sie, um ihre Arbeit mit ihrem sozialen Engagement und ihrer Beteiligung an transnationalen Projekten zu verbinden. Joséphine will ihren Horizont erweitern, ihren verschiedenen Interessen nachgehen und all das in ihrer europäischen Identität vereinen.

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