Vor fast 30 Jahren flieht Adama Traoré aus seinem Geburtsland, der Elfenbeinküste, nach Deutschland. In den ersten Jahren seines Lebens erlebte er immer wieder rassistische Diskriminierung – im Bus, bei der Arbeit oder bei der Ausländerbehörde. Die Geschichte eines lebenslangen Kampfes gegen Rassismus.
Die Frage nach einer angemessenen Repräsentation der Menschen, die legitimiert sind über Rassismus zu sprechen, hat uns während unserer redaktionellen Arbeit stets begleitet. Erfahrungsberichte von Betroffenen, die uns zugeschickt wurden, sind das Herzstück unseres Projekts.
Als Geflüchteter aus dem Irak kommt Tashin Mirza im Jahr 2015 nach Deutschland. Trotz Abitur und gelungener Einfindung in die Gesellschaft erfährt er auch Jahre nach seiner Ankunft noch rassistische Diskriminierung. Clara Brötling hat mit ihm über seine Rassismuserfahrungen gesprochen.
Konfrontiert mit der Realität ihrer Gesellschaft und der Mentalität ihres Landes, hat Myriam Mili gemerkt, dass die Welt, die sie umgibt, nicht so rosarot ist, wie sie es sich viele Jahre lang vorgestellt hat… Es gibt eine Sache, die ich…