Populismus in der Politik

Von Kyara Daguzé, Julia Gossmann, Dominik Urban und Jonas Emrich

In politischen Debatten wird der Begriff »Populismus« häufig strategisch verwendet, um politische Positionen oder Akteur*innen zu delegitimieren. In Deutschland ist der Begriff, obwohl er umstritten ist, meist negativ konnotiert. Populismus wird meist ausschließlich mit Rechtspopulismus in Verbindung gebracht. Dabei geht Rechtspopulismus mit einer klaren Vorstellung davon einher, wer zum Volk gehört und wer nicht. Die Übernahme rechtsextremistischer Vorstellungen in Kombination mit populistischer Rhetorik ist somit antidemokratisch. Er ist daher vom Linkspopulismus abzugrenzen.  

Doch was genau verbirgt sich hinter dem Begriff „Populismus”? Und welche Bedeutung hat er in der politischen Agenda etablierter Parteien? Wir haben Politiker*innen der Jungen Union, der SPD, der Grünen und der Linken gefragt, wie sie Populismus definieren und ob sie populistische Elemente in ihrer eigenen Partei oder in deren Aussagen erkennen.

Über die Autorin:
Kyara Daguzé

Kyara studiert Politikwissenschaft an der Universität Freiburg und Sciences Po Aix im Rahmen eines deutsch-französischen Studiengangs. Ihr ist es besonders wichtig, sich gegen den Rechtsruck und sogenannte Mitteparteien zu engagieren, die durch ihre Rhetorik und Politik Rechtsextremist*innen den Weg ebnen.

Über die Autorin:
Julia Gossmann

Julia ist 18 Jahre alt und kommt aus der Region von Straßburg. Sie interessiert sich sehr für Journalismus. Gerade studiert sie die deutsche und spanische Sprache.

Über den Autor:
Dominik Urban

Dominik, 22 Jahre alt, studiert in Freiburg Sonderpädagogik auf Lehramt. Die Bearbeitung gesellschaftlicher Ungleichheiten und Ausgrenzungspraktiken liegt ihm besonders am Herzen. Er wünscht sich, dass Menschen zusammenkommen, um sich für eine nachhaltige sowie vielfältige Zukunft einzusetzen.

Über den Autor:

 Jonas studiert im Master den deutsch-französischen Studiengang Angewandte Politikwissenschaft an der Universität Freiburg und Sciences Po Aix. Zukünftig würde er sich gerne als Journalist mit Themen wieSteuer- und Wirtschaftspolitik sowie Rassismus auseinandersetzen.

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