Als Geflüchteter aus dem Irak kommt Tashin Mirza im Jahr 2015 nach Deutschland. Trotz Abitur und gelungener Einfindung in die Gesellschaft erfährt er auch Jahre nach seiner Ankunft noch rassistische Diskriminierung. Clara Brötling hat mit ihm über seine Rassismuserfahrungen gesprochen.
Besonders junge, weiße Menschen aus Europa und den USA scheinen zunehmend das Bedürfnis zu haben, den globalen Süden durch die Teilnahme an einem Freiwilligendienst zu „retten“, weil sie den Eindruck haben, dieser bestehe nur aus Wellblechhütten und hungernden Kindern. Redakteurin Lena Biesenbach erklärt, inwiefern diese vermeintlichen Wohltaten rassistische Stereotype reproduzieren.
Die Mehrheit der Gesellschaft hat auf das neuartige Corona-Virus mit Solidarität und Zusammenhalt reagiert. Dennoch haben einige das Virus als Vorwand benutzt, um fremdenfeindliche Tendenzen wieder aufleben zu lassen.